30.01.2026 | Die zweite Runde der Tarifverhandlungen im SHK‑Handwerk in NRW am 27. Januar 2026 in Bochum brachte kein Ergebnis. Arbeitgeberseite und IG Metall liegen weiterhin weit auseinander.
Die Arbeitgeber haben ihr ursprüngliches Angebot (2 % auf 12 Monate) leicht verändert und nun Folgendes vorgelegt:
Erstmals halten es die Arbeitgeber für möglich, eigene Beiträge zur Altersvorsorge zu leisten – eine seit Langem erhobene Forderung der IG Metall.
Patrick Loos, Verhandlungsführer IG Metall NRW:
„Gute Gespräche, aber ein schlechtes Angebot: so lässt sich die zweite Verhandlung zusammenfassen. Konstruktiv ist, dass die Arbeitgeber auf all unsere Forderungen eingehen: mehr Geld, Extra-Plus für Azubis, Verbesserungen bei Auslöse und Altersvorsorge. Doch die Zahlen stimmen nicht. So kommen wir zu keinem Ergebnis. In der dritten Verhandlung sind die Arbeitgeber gefordert, ordentlich nachzulegen.“
Wir erwarten in der dritten Verhandlungsrunde ein Angebot, das den Beschäftigten gerecht wird.