06.07.2026 | Wir rebellieren nicht aus Trotz, sondern aus Verantwortung! Alle Informationen zu den geplanten Aktionen erhaltet ihr in diesem Beitrag.
Ein Funke wird zur Bewegung: Neben der Ruhrpott Rebellion greifen nun auch im Münsterland die Proteste gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung und die soziale Schieflagen um sich. Unter dem Motto „Es reicht – Hände weg vom Sozialstaat!“ schließen sich die IG Metall Geschäftsstellen in Bocholt, Münster und Rheine zusammen und starten die Münsterland Proteste.
Bilder findet ihr weiter unten in der Bildergalerie und auf Social Media.
Das waren unsere Veranstaltungen:
Online-Update:
Einordnung aktueller politischer Entwicklungen und Diskussion gewerkschaftlicher Positionen
Donnerstag, 18.06.2026, 18-19 Uhr, digital per Teams
Teilnahmelink Teams
Anleitung zur Teilnahme über Teams.
Infostand in Rheine:
Austausch und Information vor Ort und Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen sowie Bürgerinnen und Bürgern
Samstag, 27.06.2026, 10-13 Uhr, auf der Ecke bei Telekom (Emsstraße Ecke Münsterstraße)
Zentrale Demonstration in Münster:
Gemeinsames, sichtbares Zeichen für soziale Gerechtigkeit und Solidarität im Münsterland
Mittwoch, 08.07.2026, 18-19 Uhr, Hafenplatz Münster
Du möchtest dich oder mehrere deiner Kolleg*innen aus deinem Betrieb anmelden? Ihr seid an einer gemeinsamen Anreise interessiert?
Du möchtest ein Demo-T-Shirt? Auch die Abfrage findest du hier: zur Anmeldung
Abfahrt Lingen 17:03 Uhr – Treffen 16.50 Uhr
Abfahrt Salzbergen 17:22 Uhr – Treffen 17 Uhr
Abfahrt Rheine 17:29 Uhr – Treffen 17.10 Uhr
Abfahrt Emsdetten 17:38 Uhr – Treffen 17.20 Uhr
Ankunft Münster 17:56 Uhr
Ziel der gemeinsamen Aktionsreihe ist es, auf zentrale gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam zu machen und den Anliegen der Arbeitnehmer*innen eine starke Stimme zu geben.
Wir stellen uns gemeinsam dem entgegen, was viele Kolleginnen und Kollegen direkt betrifft: der Angriff auf den Achtstundentag, den Kündigungsschutz, die Unsicherheiten bei der Rente, die geplanten Einschnitte im Gesundheitssystem, das Gegeneinander-Ausspielen von Beschäftigten, die Spaltung unserer Gesellschaft sowie steigende Lebenshaltungskosten. Die Sorge wächst, dass unsere notwendigen sozialen Sicherungssysteme geschwächt werden könnten – trotz steigender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und wachsender Vermögensunterschiede.
Die IG Metall macht klar: Ein leistungsfähiger Sozialstaat ist kein Luxus oder eine Belastung, sondern eine Grundlage für Leistung, Produktivität, Würde und sozialem Frieden. Gute Arbeit, faire Löhne, soziale Sicherheit im Alter und eine verlässliche Gesundheitsversorgung dürfen nicht zur Disposition stehen.
Vor diesem Hintergrund richtet sich die Aktionsreihe bewusst gleichermaßen an Mitglieder, Beschäftigte und die Öffentlichkeit.
Wir müssen Handeln und wir handeln nicht aus Trotz, sondern aus unserer gewerkschaftlichen, geschichtlichen Verantwortung.
Dir fehlen Details und du möchtest noch weiter einsteigen ins Thema?
Dann bist du richtig auf unserer Themenseite “Sozialstaatsoffensive".